Die Olympia-Regattaanlage wurde für die Olympischen Sommerspiele 1972 angelegt und war Austragungsort der Wettkämpfe im Rudern und im Kanu-Rennsport. Seither ist die Beliebtheit der Sportstätte – nicht nur bei Ruderern und Kanuten aus der ganzen Welt wegen der optimalen Trainings- und Wettkampfbedingungen (Wind- und Wasserqualität) – ungebrochen. Dies belegt die intensive Nutzung der 850.000 Quadratmeter großen Anlage eindrucksvoll.
Nacholympische Höhepunkte waren sicher die Ruder-Weltmeisterschaften 1981 und 2007, Euro und World Masters im Rudern, World Rowing Cups sowie unzählige nationale Meisterschaften der Kanuten und Ruderer. Doch auch zahlreiche weitere nationale wie internationale Veranstaltungen im sportlichen, gesellschaftlichen und kommerziellen Bereich unterstreichen nach wie vor die Bedeutung dieses Sportzentrums, das mit ca. einem Quadratkilometer Fläche und seiner perfekten Infrastruktur einen internationalen Vergleich nicht scheuen muss.
Seit 2013 ist die Regattaanlage Teil des Bundesstützpunkts Nachwuchs Ulm/Süd. Zudem hat der Bayerische Behinderten- und Rehabilitationssportverband die Anerkennung als Landesleistungszentrum Parakanu erreicht.